Organisierte Kriminalität unterwandert Australiens 50-Milliarden-Dollar-Behindertenprogramm

Kriminelle nutzen das National Disability Insurance Scheme (NDIS) zur Geldwäsche, zum Verstecken von Einkommen und zum Verstecken von Vermögenswerten, indem sie schutzbedürftige Teilnehmer einschüchtern und bedrohen.
Banden der organisierten Kriminalität infiltrieren Australiens National Disability Insurance Scheme (NDIS), ein 50-Milliarden-Dollar-Programm, um Geld zu waschen, Einkommen zu erzielen und Vermögenswerte zu verbergen, so Strafverfolgungsbeamte, die das Parlament gewarnt haben. Zu dieser schwerwiegenden Untergrabung der Integrität des Systems gehört, dass Kriminelle den Teilnehmern und ihren Familien Schmiergelder zahlen und sogar auf Einschüchterungen und die Androhung körperlicher Gewalt gegenüber schutzbedürftigen Personen zurückgreifen, um die Steuerzahler abzuzocken.
Die Australian Criminal Intelligence Commission (ACIC) hat eine Überprüfung der NDIS-Integrität über diese kriminellen Aktivitäten veranlasst. In der Überprüfung wurde eine bessere Nutzung der NDIS-Daten zur Identifizierung von Wiederholungstätern sowie eine Verpflichtung für Anbieter, sich bei der Regierung zu registrieren, empfohlen, um dem Problem der Infiltration entgegenzuwirken.
Das NDIS wurde gegründet, um Australiern mit Behinderungen Finanzmittel und Unterstützung zu bieten. Mittlerweile ist es jedoch zum Ziel von Syndikaten der organisierten Kriminalität geworden, die das System zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil ausnutzen wollen. Dies gefährdet den eigentlichen Zweck des Programms und das Wohlergehen derjenigen, denen es helfen soll.


