Der Oscar-nominierte Film „Homebound“ feiert die Freundschaft im geteilten Indien
Inspiriert von einem viralen Foto erzählt der preisgekrönte Film „Homebound“ die wahre Geschichte eines muslimischen Mannes und seines hinduistischen Dalit-Freundes inmitten der polarisierten kommunalen Landschaft Indiens.
Homebound, ein gewagter neuer Film über die unwahrscheinliche Freundschaft zwischen einem Muslim und einem Hindu-Dalit, wurde für einen Oscar nominiert. Der Film, der jetzt auf Netflix gestreamt wird, widersetzt sich den aktuellen Trends im indischen Kino, indem er ein Licht auf die polarisierten kommunalen Beziehungen des Landes unter einem Jahrzehnt hindu-nationalistischer Herrschaft wirft.
Die Geschichte hinter Homebound begann mit einem mittlerweile viralen Foto, das in den frühen Tagen der COVID-19-Pandemie aufgenommen wurde. Das Bild zeigte Mohammad Saiyub, einen muslimischen Mann, wie er seinen Kindheitsfreund Amrit Kumar, einen hinduistischen Dalit, am Straßenrand wiegte, während sie eine fast 1.000 Meilen lange Reise zurück in ihren Heimatstaat antraten.
Quelle: NPR


