Die Empörung wächst, als ein DW-Reporter in der Türkei wegen kritischer Berichterstattung verhaftet wird

Die deutsche Gewerkschaft fordert Maßnahmen, nachdem der DW-Journalist Alican Uludag in der Türkei wegen eines regierungskritischen Beitrags in sozialen Medien festgenommen wurde. Fordert angesichts zunehmender Bedenken hinsichtlich der Pressefreiheit die Vorladung des türkischen Botschafters.
Der Deutsche Journalistenverband hat die Festnahme des DW-Reporters Alican Uludag scharf verurteilt, der wegen eines regierungskritischen Social-Media-Beitrags in der Türkei festgenommen und in Untersuchungshaft genommen wurde. Die Gewerkschaft hat nun das deutsche Auswärtige Amt aufgefordert, als Reaktion auf die beunruhigende Entwicklung, die internationale Empörung über den Zustand der Pressefreiheit in der Region ausgelöst hat, den türkischen Botschafter einzuberufen.
Uludag, der für den deutschen öffentlich-rechtlichen Auslandssender Deutsche Welle arbeitet, wurde von türkischen Behörden wegen des Vorwurfs der Verbreitung terroristischer Propaganda über einen Beitrag auf seinem persönlichen Social-Media-Konto festgenommen. Der fragliche Beitrag soll kritische Ansichten zur politischen Führung der Türkei und ihrem Umgang mit bestimmten innenpolitischen Themen geäußert haben.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


