Paige Shiver spricht über die Kontrolle von Coach Moore

Im ersten Interview seit der Entlassung von Sherrone Moore verrät Paige Shiver, Footballspielerin aus Michigan, bei Good Morning America, wie die ehemalige Trainerin ihre Gefühle und Karriereentscheidungen manipuliert hat.
Paige Shiver hat zum ersten Mal seit dem dramatischen Sturz der ehemaligen Football-Trainerin der University of Michigan Sherrone Moore ihr Schweigen gebrochen und einen eindrucksvollen und zutiefst persönlichen Bericht über die angebliche Manipulation geteilt, der sie ausgesetzt war. In einem Exklusivinterview, das am Freitagmorgen auf Good Morning America ausgestrahlt wird, liefert Shiver ehrliche Details darüber, was sie als Moores allumfassende Kontrolle über mehrere Aspekte ihres Lebens beschreibt, von ihrem emotionalen Wohlbefinden bis zu ihrer Profisportkarriere.
Das Interview markiert einen bedeutenden Moment in einem Skandal, der die Leichtathletikabteilung der University of Michigan erschüttert und ernsthafte Fragen zur Machtdynamik im Hochschulsport aufgeworfen hat. Moores Entlassung und anschließende Verurteilung stellte einen wichtigen Wendepunkt in dem Fall dar, doch Shivers bevorstehender Auftritt signalisiert ein neues Kapitel, in dem das mutmaßliche Opfer die Kontrolle über ihre eigene Erzählung übernimmt. ABC veröffentlichte am Donnerstag vorläufige Auszüge des Interviews, die Einblicke in die emotionale Bedeutung von Shivers Erfahrungen und ihre Bereitschaft geben, öffentlich über die Tortur zu sprechen.
In den vom Netzwerk veröffentlichten Auszügen bringt Shiver die Tiefe von Moores Einfluss mit erstaunlicher Klarheit zum Ausdruck. „Er hatte die vollständige Kontrolle über mich“, stellt sie direkt fest und begründet damit das zentrale Thema ihres Berichts. Sie erklärt, dass die ehemalige Trainerin nicht nur in beruflichen Angelegenheiten, sondern auch in Bezug auf ihren psychologischen und emotionalen Zustand Autorität ausübte. „Meine Gefühle, meine Karriere … und er wusste das und nutzte es gegen mich“, verrät Shiver und deutet damit eher auf ein bewusstes Manipulationsmuster als auf isolierte Vorfälle hin.
Quelle: The Guardian


