Der pakistanische Sänger Ali Zafar siegt im hochkarätigen Fall der #MeToo-Verleumdung

Ein pakistanisches Gericht entscheidet zugunsten des Sängers Ali Zafar in seiner Verleumdungsklage gegen Meesha Shafi, eine bahnbrechende Entscheidung in der #MeToo-Bewegung des Landes.
In einer hochkarätigen Entscheidung, die Schockwellen in der pakistanischen Unterhaltungsindustrie ausgelöst hat, ist der Sänger Ali Zafar in seinem Verleumdungsverfahren gegen seine Musikerkollegin Meesha Shafi als Sieger hervorgegangen. Das Urteil eines Sitzungsgerichts in Lahore gilt als entscheidender Moment in der aufkeimenden #MeToo-Bewegung des Landes.
Der Fall geht auf das Jahr 2018 zurück, als Shafi Zafar öffentlich der sexuellen Belästigung beschuldigte, was eine hitzige Debatte auslöste und breite Aufmerksamkeit auf das Problem des Fehlverhaltens am Arbeitsplatz in Pakistan lenkte. Zafar, der die Vorwürfe konsequent zurückgewiesen hat, reichte daraufhin eine Verleumdungsklage gegen Shafi ein und forderte Schadensersatz in Höhe von 1 Milliarde pakistanischen Rupien (rund 6,3 Millionen US-Dollar).
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


