Palantir baut seine Präsenz in Großbritannien aus und erhält Zugang zu sensiblen FCA-Daten

Das umstrittene KI-Unternehmen Palantir sichert sich den Auftrag, die Geheimdienstdaten der britischen Finanzaufsichtsbehörde zu analysieren, um Betrug und Finanzkriminalität zu bekämpfen.
Palantir, das in den USA ansässige KI- und Datenanalyseunternehmen, hat von der britischen Financial Conduct Authority (FCA) Zugriff auf einen Schatz hochsensibler Finanzregulierungsdaten erhalten. Dieser Deal, der neue Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Reichweite von Palantir im britischen Staat aufkommen lässt, sieht vor, dass das Unternehmen die internen Geheimdienstdaten der Aufsichtsbehörde untersucht, um zur Bekämpfung von Finanzkriminalität wie Betrug, Geldwäsche und Insiderhandel beizutragen. Die exklusive Vereinbarung zwischen Palantir und der FCA ist die jüngste in einer Reihe von Schritten, die das Unternehmen erweitert haben Präsenz und Einfluss innerhalb der britischen Regierung und des öffentlichen Sektors. Dieser neue Vertrag gibt Palantir noch besseren Zugang zu den inneren Abläufen der Macht in Großbritannien und weckt neue Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre und der wachsenden Rolle privater Technologiefirmen in sensiblen Regierungsfunktionen.


