Die palästinensische Einwanderin Leqaa Kordia äußert sich zu den Anklängen der ICE-Haft an das besetzte Palästina

Leqaa Kordia, eine palästinensische Einwanderin, die kürzlich aus einem ICE-Haftzentrum entlassen wurde, vergleicht die Behandlung von Häftlingen mit der Besetzung Palästinas und gelobt, die „menschliche Tragödie“ der Inhaftierung von Einwanderern anzuprangern.
Leqaa Kordia, eine palästinensische Einwanderin, die letzten Monat freigelassen wurde, nachdem sie ein Jahr in einem texanischen Einwanderungsgefängnis verbracht hatte, hat sich in einem exklusiven Interview mit The Guardian zu Wort gemeldet und starke Parallelen zwischen der Behandlung von Menschen in Gewahrsam der Immigration and Customs Enforcement (ICE) und den Bedingungen gezogen, mit denen Palästinenser konfrontiert sind, die unter israelischer Besatzung leben.
Kordia, die wurde nach ihrer Verhaftung bei einem Protest gegen Israels Krieg in Gaza von der ICE festgenommen, sagt, sie sehe es nun als ihre Pflicht an, die „menschliche Tragödie“ der Inhaftierung von Einwanderern in den Vereinigten Staaten anzuprangern. Sie glaubt, dass es viele Ähnlichkeiten zwischen den beiden Erfahrungen gibt, und ist entschlossen, sich weiterhin für die Rechte der Palästinenser einzusetzen und gleichzeitig Licht auf die Ungerechtigkeiten des amerikanischen Einwanderungssystems zu werfen.
In ihrem ersten gedruckten Interview seit ihrer Freilassung liefert Kordia einen überzeugenden Bericht aus erster Hand über die Parallelen, die sie zwischen dem Leben in einem ICE-Internierungslager und der Lebensrealität der Palästinenser unter Besatzung sieht. Ihre Geschichte wirft ein kritisches Licht auf die beunruhigenden Überschneidungen zwischen dem US-Einwanderungskontrollapparat und der anhaltenden Unterdrückung des palästinensischen Volkes.
Quelle: The Guardian


