Das Pariser Abkommen eröffnet Möglichkeiten für den globalen CO2-Handel

Die Vereinten Nationen haben die ersten Emissionsgutschriften im Rahmen des neuen Marktmechanismus des Pariser Abkommens genehmigt, der den grenzüberschreitenden Emissionshandel zur Unterstützung globaler Klimaziele ermöglicht.
In einem historischen Schritt haben die Vereinten Nationen die ersten Emissionsgutschriften im Rahmen des neuen internationalen Kohlenstoffmarktmechanismus des Pariser Abkommens genehmigt. Diese bahnbrechende Entwicklung eröffnet Möglichkeiten für den grenzüberschreitenden Emissionshandel, um Klimaziele und Bemühungen zur Emissionsreduzierung weltweit zu unterstützen.
Die neuen CO2-Gutschriften, bekannt als Internationally Transferred Mitigation Outcomes (ITMOs), wurden von der Schweiz und Peru im Rahmen des Artikel 6 des Pariser Abkommens ausgegeben. Dies ermöglicht es den Ländern, bei Projekten zur Emissionsreduzierung zusammenzuarbeiten und die daraus resultierenden Emissionsgutschriften zu handeln, was Anreize für Klimaschutzmaßnahmen auf globaler Ebene schafft.
Die genehmigten ITMOs stellen die ersten greifbaren Ergebnisse der lang erwarteten Kohlenstoffmarkt-Bestimmungen des Pariser Abkommens dar, die auf dem COP26-Klimagipfel im Jahr 2021 nach Jahren komplexer Verhandlungen finalisiert wurden.
Quelle: Al Jazeera


