Passagier wird nach Gebetsruf im Flug mit Bombendrohung verwechselt

Ein Passagier der Southwest Airlines wurde aus einem Flug entfernt, nachdem sein islamischer Gebetsruf für eine Bombendrohung gehalten wurde. Der Vorfall löste Bedenken hinsichtlich Diskriminierung und Religionsfreiheit aus.
Southwest Airlines waren fassungslos, als ein Mitreisender gewaltsam aus einem Flug entfernt wurde, nachdem ihr islamischer Gebetsruf fälschlicherweise als Bombendrohung interpretiert wurde. Der Vorfall, der sich kürzlich auf einem Flug ereignete, hat Besorgnis über religiöse Diskriminierung und die Herausforderungen geweckt, mit denen Muslime bei der Ausübung ihres Glaubens im öffentlichen Raum konfrontiert sind.
Augenzeugenberichten zufolge begann der nicht öffentlich identifizierte Passagier während des Fluges, den Adhan, den islamischen Gebetsruf, zu rezitieren. Diese routinemäßige religiöse Praxis wird von Muslimen üblicherweise mehrmals täglich durchgeführt, oft in privaten oder dafür vorgesehenen Bereichen. In diesem Fall lösten die Handlungen des Passagiers jedoch sofort Panik und Alarm bei den Mitpassagieren aus.
Passagiere berichteten, dass die Flugbesatzung schnell intervenierte, da sie vermutete, dass der Gebetsruf eine potenzielle Sicherheitsbedrohung darstellte. Anschließend musste das Flugzeug außerplanmäßig landen und der Passagier wurde von den Strafverfolgungsbehörden umgehend abtransportiert.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


