Peer auf dem Prüfstand: EU-Betrugsbekämpfungsbehörde untersucht Mandelsons Epstein-E-Mail-Links

Die Europäische Kommission untersucht, ob der ehemalige EU-Handelsbeauftragte Lord Mandelson wegen seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein per E-Mail gegen ihren Verhaltenskodex verstoßen hat.
Die Europäische Kommission hat den ehemaligen EU-Handelsbeauftragten Lord Mandelson an ihre Betrugsbekämpfungsbehörde OLAF verwiesen, um zu prüfen, ob er durch seine E-Mail-Korrespondenz mit dem verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein gegen den Verhaltenskodex der Kommission verstoßen hat.
Der Schritt erfolgt, nachdem aus einer Fülle von E-Mails von Epstein hervorgeht, dass Mandelson, ein prominenter Labour-Kollege, in regelmäßigem Kontakt mit dem verurteilten Sexualstraftäter gestanden hat. Aus den E-Mails ging hervor, dass die beiden Männer eine Reihe von Themen diskutierten, darunter Geschäftsabschlüsse und Mandelsons Arbeit als EU-Handelskommissar.
Ein Sprecher der Kommission sagte, dass sie die Angelegenheit prüfe, um festzustellen, ob Mandelsons Handlungen gegen die ethischen Standards der Institution verstoßen hätten. Mandelson hat zuvor jegliches Fehlverhalten bestritten und erklärt, dass seine Interaktionen mit Epstein rein professioneller Natur gewesen seien.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: BBC News


