Das tödliche Vorgehen gegen Drogen auf den Philippinen steht vor der Rechenschaftspflicht des ICC

Nach Jahren der Straflosigkeit könnten die Opfer des brutalen Drogenkriegs auf den Philippinen endlich vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag Gerechtigkeit erfahren.
Seit Jahren wird der tödliche Drogenkrieg auf den Philippinen unter dem ehemaligen Präsidenten Rodrigo Duterte weltweit verurteilt. Menschenrechtsgruppen beschuldigen die Sicherheitskräfte, systematisch Tausende mutmaßlicher Drogenkonsumenten und -händler getötet zu haben. Nun steht diesen Opfern möglicherweise endlich der Tag vor Gericht bevor, da der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag sich auf die Untersuchung des Vorgehens vorbereitet.
Die Entscheidung des IStGH, eine förmliche Untersuchung der Morde im Drogenkrieg einzuleiten, stellt einen wichtigen Meilenstein dar und gibt den Familien der Opfer Hoffnung, die seit langem nach Verantwortung für das Blutvergießen streben. Befürworter argumentieren, dass die Untersuchung Aufschluss über das wahre Ausmaß und die wahren Muster der Morde geben könnte, was die philippinische Regierung heruntergespielt oder geleugnet hat.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


