
Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. ergreift drastische Maßnahmen, da das Land mit einer kritischen Treibstoffknappheit konfrontiert ist, und ruft zur Bewältigung der Krise einen einjährigen nationalen Notstand aus.
Manila, Philippinen – In einem mutigen Schritt zur Bewältigung einer drohenden Treibstoffkrise hat der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. einen einjährigen nationalen Notstand ausgerufen und dabei auf die dringende Notwendigkeit verwiesen, die schwindenden Treibstoffvorräte des Landes zu stabilisieren.
Die Erklärung, die am Dienstag in Kraft trat, verleiht der Regierung weitreichende Befugnisse, in die Treibstoffverteilungs- und Preisgestaltungsmechanismen im gesamten Archipelstaat einzugreifen. Dieser beispiellose Schritt unterstreicht den Ernst der Lage, da die Philippinen mit den Herausforderungen kämpfen, die sich aus den schwindenden Treibstoffreserven ergeben.
Eskalierende Treibstoffknappheit
In den letzten Wochen sind lange Warteschlangen an Tankstellen zum alltäglichen Anblick geworden, und Autofahrer warten stundenlang darauf, ihre Fahrzeuge aufzutanken. Die Krise hat sich auch auf den öffentlichen Nahverkehr ausgewirkt und zu Störungen und Unannehmlichkeiten für Millionen von Filipinos geführt, die für ihren täglichen Pendelverkehr darauf angewiesen sind.
Quelle: Al Jazeera