Plasmaspendezentren expandieren in bürgerliche Gebiete in ganz Amerika

In eher bürgerlichen Vierteln entstehen Blutplasmazentren, die auf ein wachsendes Angebot an Spendern zurückgreifen, um die steigende weltweite Nachfrage nach aus Plasma gewonnenen Therapien zu decken.
Blutplasmaspendezentren, die einst in einkommensschwächere Gegenden verbannt waren, siedeln sich nun zunehmend in Mittelschichtvierteln überall in den Vereinigten Staaten an. Diese Verschiebung spiegelt die wachsende weltweite Nachfrage nach Plasma wider, einem wichtigen Rohstoff für die Herstellung wesentlicher medizinischer Therapien.
Plasma, der flüssige Bestandteil des Blutes, der Proteine enthält, ist global sehr gefragt, da es der Hauptbestandteil bei der Herstellung von Therapien für seltene und chronische Krankheiten wie Hämophilie, Immunschwäche und neurologische Störungen ist. Die USA stellen derzeit rund 70 Prozent der weltweiten Blutplasmaversorgung bereit und sind damit ein wichtiger Akteur in der globalen Gesundheitslandschaft.
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Historisch gesehen waren Plasmaspendezentren häufiger in weniger wohlhabenden Gegenden zu finden, wo der finanzielle Anreiz zur Plasmaspende ein dringend benötigtes Zusatzeinkommen bieten konnte. Da jedoch der Bedarf an Plasma gestiegen ist, suchen diese Zentren nun aktiv nach Mittelschichtgemeinschaften als neue Spenderquelle.
Quelle: The New York Times


