Schlechte Arbeitsqualität führt zu wirtschaftlicher Inaktivität junger Menschen im Vereinigten Königreich

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass junge Briten in schlecht bezahlten, unsicheren Jobs aufgrund der steigenden Jugendarbeitslosigkeit eher dazu neigen, aus gesundheitlichen Gründen den Arbeitsmarkt zu verlassen.
Eine kürzlich vom Trades Union Congress (TUC) in Auftrag gegebene Studie hat einen besorgniserregenden Trend aufgedeckt, der einen Zusammenhang zwischen der Qualität der Arbeitsplätze junger Menschen im Vereinigten Königreich und der Wahrscheinlichkeit herstellt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Die vom Beratungsunternehmen Timewise durchgeführte Untersuchung zeigt, dass junge Arbeitnehmer in unsicheren, schlecht bezahlten Sektoren wie dem Gastgewerbe, dem Einzelhandel und der Pflege unverhältnismäßig häufiger aufgrund schlechter Gesundheit nicht mehr aktiv sind.
Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das Vereinigte Königreich mit steigender Jugendarbeitslosigkeit zu kämpfen hat, und unterstreichen die Notwendigkeit, die systemischen Herausforderungen anzugehen, mit denen junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert sind. Den Daten zufolge stehen die Arten von Arbeitsplätzen, die junge Briten am wahrscheinlichsten innehaben – gekennzeichnet durch niedrige Löhne und Arbeitsplatzunsicherheit – in direktem Zusammenhang mit höheren Raten wirtschaftlicher Inaktivität aufgrund gesundheitsbezogener Faktoren.


