Papst warnt davor, dass KI-Waffen eine „Spirale der Vernichtung“ erzeugen

Papst Leo XIV. verurteilt die durch künstliche Intelligenz gesteuerte Kriegsführung, warnt vor katastrophalen Folgen und fordert Frieden im Nahen Osten und in der Ukraine.
Papst Leo Die Kommentare des Papstes stellen eine bedeutende religiöse Stimme dar, die sich dem wachsenden Chor der Besorgnis von Wissenschaftlern, Ethikern und Weltführern über die unkontrollierte Entwicklung autonomer Militärsysteme anschließt. Während eines Besuchs bei akademischen Einrichtungen betonte der Papst die moralischen Imperative, die den technologischen Fortschritt in einer zunehmend bewaffneten Welt leiten müssen.
Die Verurteilung von High-Tech-Militärsystemen durch den Vatikanführer geht über philosophische Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz hinaus und umfasst auch die Konflikte in der realen Welt, die derzeit mehrere Regionen verwüsten. Papst Leo XIV. verwies ausdrücklich auf die anhaltenden Krisen im Nahen Osten und in der Ukraine, wo konventionelle und neue Militärtechnologien unzählige Todesopfer gefordert haben. Seine Ausführungen unterstreichen das langjährige Engagement der Kirche für den Frieden und ihre Verantwortung, sich gegen Technologien auszusprechen, die die Natur der Kriegsführung grundlegend verändern. Die Intervention des Papstes verleiht den laufenden internationalen Debatten darüber, ob künstliche Intelligenz in Kampfszenarien überhaupt zugelassen werden sollte, zusätzliches Gewicht.
Während seines Besuchs in der Città Universitaria der Universität Sapienza in Rom, begleitet von hochrangigen Beamten des Vatikans, darunter dem Präfekten des Päpstlichen Hauses Erzbischof Petar Rajič, der Dekanin Antonella Polimeni und Kardinal Baldo Reina, diskutierte der Papst mit Lehrkräften und Studenten über die ethischen Dimensionen technologischer Innovation. Dieses akademische Umfeld bot eine geeignete Plattform, um sich mit der Frage zu befassen, wie Universitäten und Forschungseinrichtungen Verantwortung für die Anwendung ihrer Arbeit tragen. Die Botschaft des Papstes richtete sich nicht nur an Militärplaner und Waffenhersteller, sondern auch an die wissenschaftliche Gemeinschaft, deren Forschung die Grundlage für diese Waffensysteme bildet. Durch den Besuch von Bildungseinrichtungen wollte der Papst eine neue Generation von Technologen dazu inspirieren, über die moralischen Implikationen ihrer Arbeit nachzudenken.
Quelle: NPR


