Der Druck auf Trump wegen der Inhaftierten in Hongkong wächst

Aktivisten und Gesetzgeber fordern die Trump-Regierung auf, die Freilassung von Jimmy Lai und Dong Yuyu zu fordern, die wegen Beteiligung an Protesten in Hongkong inhaftiert sind.
Politische Aktivisten und Abgeordnete fordern die Trump-Regierung immer häufiger auf, in den Fällen von Jimmy Lai und Dong Yuyu, zwei prominenten Häftlingen in Hongkong, direkte Maßnahmen zu ergreifen. Der koordinierte Vorstoß erfolgt, da die internationale Kontrolle über ihre lange Inhaftierung weiter zunimmt und Menschenrechtsorganisationen und Regierungsbeamte ihre tiefe Besorgnis über ihre Umstände und ihren rechtlichen Status zum Ausdruck bringen. Diese Appelle stellen einen umfassenderen Versuch dar, Hongkonger Demokratieaktivisten und Verfechter der Pressefreiheit bei erneuten diplomatischen Gesprächen zwischen Washington und Peking Vorrang einzuräumen.
Jimmy Lai, ein renommierter Verleger und Medienmogul aus Hongkong, ist zum Blitzableiter für internationale Aufmerksamkeit geworden, nachdem er im Februar zu einer verlängerten Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt wurde. Die chinesischen Behörden beschuldigten den prominenten Geschäftsmann, die bedeutendste Protestbewegung der Stadt angeführt zu haben, die vor fast sieben Jahren ausbrach, als Bürger gegen Gesetzesvorschläge demonstrierten, die Auslieferungen an das chinesische Festland erlaubt hätten. Die Anschuldigungen gegen Lai haben erhebliches politisches Gewicht, da sie Pekings Entschlossenheit zum Ausdruck bringen, das zu unterdrücken, was es als subversive Bewegungen bezeichnet, die die Stabilität und Souveränität Hongkongs bedrohen.
Der Fall von Dong Yuyu stellt ähnlich besorgniserregende Umstände dar, allerdings mit klaren Einzelheiten zu seiner Inhaftierung und den gegen ihn erhobenen Anklagen. Befürworter argumentieren, dass beide Personen zu Symbolen für die Verschlechterung der Freiheiten in Hongkong geworden sind und die umfassendere Erosion der bürgerlichen Freiheiten darstellen, die sich seit der Einführung des Nationalen Sicherheitsgesetzes im Jahr 2020 beschleunigt hat. Ihre Inhaftierung hat weit verbreitete Kritik von international tätigen Menschenrechtsorganisationen ausgelöst, die behaupten, dass keine der beiden Personen ein faires Gerichtsverfahren erhalten habe, das internationalen Standards entspreche.
Quelle: The New York Times


