Ermittlungen gegen Unternehmen im Zusammenhang mit umstrittener religiöser Sekte wegen Visa-Missbrauchs eingeleitet

Das britische Innenministerium ermittelt gegen ein Unternehmen, das mit der Ahmadi-Sekte „Religion des Friedens und Lichts“ in Verbindung steht, wegen möglichem Missbrauch von Einwanderungsvisa. Die Sekte hat aufgrund ihrer ungewöhnlichen Überzeugungen Bedenken geäußert.
Das britische Innenministerium hat eine Untersuchung gegen ein Unternehmen mit Verbindungen zur umstrittenen Ahmadi-Sekte „Religion des Friedens und Lichts“ (AROPL) wegen Vorwürfen der missbräuchlichen Verwendung von Einwanderungsvisa eingeleitet.
Die AROPL mit Sitz in Cheshire, England, ist eine religiöse Bewegung, die Elemente des Islam mit Verschwörungstheorien über die Illuminaten und Außerirdische, die US-Präsidenten kontrollieren, verbindet. Anhänger der Sekte glauben, dass ihr Anführer, Abdullah Hashem, übernatürliche Kräfte besitzt, um Kranke zu heilen und sogar den Mond verschwinden zu lassen.
Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs von Visa
Beamte untersuchen derzeit die Verwendung von Einwanderungsvisa durch ein mit der AROPL verbundenes Unternehmen. Etwa 100 Anhänger der Sekte leben derzeit in einem ehemaligen Waisenhaus in Crewe im Nordwesten Englands.


