Untersuchung deckt alarmierende Behauptungen gegen ehemaligen CEO von Harrods auf

Die Stadtpolizei befragt einen 60-Jährigen zu Menschenhandels- und Vergewaltigungsvorwürfen im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Mohamed Al Fayed. 154 Personen haben Missbrauchsanzeigen eingereicht.
Die Metropolitan Police hat bei ihren Ermittlungen gegen den ehemaligen Harrods-Besitzer Mohamed Al Fayed einen wichtigen Schritt gemacht und einen Mann in den Sechzigern wegen Vorwürfen des Menschenhandels und der Beihilfe zu Vergewaltigungen befragt. Zu dieser Entwicklung kam es, nachdem sich 154 Personen gemeldet hatten, um Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs durch Al Fayed anzuzeigen.
Der Verdächtige, der nicht namentlich genannt wurde, wurde Anfang des Monats im Rahmen der laufenden Ermittlungen unter Vorsicht befragt. Die Untersuchung hat ein besorgniserregendes Muster mutmaßlicher Missbräuche im Zusammenhang mit dem ehemaligen Einzelhandelsmogul aufgedeckt und Licht auf ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Unternehmens geworfen.
Während die Einzelheiten der konkreten Vorwürfe noch unter Verschluss bleiben, verdeutlicht die schiere Menge an Berichten von Opfern das Ausmaß und die Schwere der ans Licht gekommenen Probleme. Behörden haben nun die Aufgabe, die Beweise sorgfältig zu prüfen und sicherzustellen, dass den Opfern Gerechtigkeit widerfährt.
Quelle: The Guardian


