Prominenter Ökonom tritt nach Epstein-Skandal von Harvard zurück

Der frühere Harvard-Präsident Lawrence Summers wird zurücktreten, nachdem bekannt wurde, dass seine Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein enger sind als zuvor bekannt gegeben wurde.
Lawrence Summers, der prominente Ökonom und ehemalige Präsident der Harvard University, hat seinen Rücktritt von der Institution angekündigt, nachdem neue Details über seine Beziehung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bekannt wurden. Summers, der sich bereits von seinen Lehrtätigkeiten an der Universität zurückgezogen hatte, wird sein Amt zum Ende des laufenden Studienjahres niederlegen.
Die Entscheidung fällt, nachdem Harvard-Beamte Dokumente aufgedeckt haben, die mehr Licht auf das Ausmaß von Summers‘ Interaktionen mit Epstein werfen, der Gelder für verschiedene Forschungsinitiativen an der Universität gespendet hatte. Während Summers zuvor eine berufliche Beziehung zu Epstein eingeräumt hatte, zeichnen die neuen Enthüllungen das Bild einer engeren persönlichen Verbindung, die zuvor nicht öffentlich gemacht wurde.
Summers, der von 2001 bis 2006 Präsident von Harvard war, war eine hochkarätige und einflussreiche Persönlichkeit in akademischen und politischen Kreisen. Sein Rücktritt gilt als bedeutende Entwicklung und unterstreicht die anhaltenden Folgen des Epstein-Skandals und die zunehmende Beobachtung von Personen und Institutionen, die mit dem in Ungnade gefallenen Finanzier in Verbindung standen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times

