Prominenter Islamwissenschaftler wird im hochkarätigen #MeToo-Prozess wegen Vergewaltigung angeklagt

Tariq Ramadan, ein ehemaliger Oxford-Professor und britischer Regierungsberater, steht in Paris vor Gericht und wird beschuldigt, zwischen 2009 und 2016 drei Frauen vergewaltigt zu haben. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Gefängnis.
Tariq Ramadan, ein prominenter Schweizer Akademiker und Islamwissenschaftler, wird am Montag in Paris vor Gericht gestellt, weil ihm zwischen 2009 und 2016 die Vergewaltigung von drei Frauen in Frankreich vorgeworfen wird Die Gesellschaft bestreitet alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe in einem Fall, der als eine der größten Auswirkungen der #MeToo-Bewegung in Frankreich gilt.
Der Prozess findet nach einer langwierigen Untersuchung der von den drei Frauen erhobenen Anschuldigungen statt, zu denen auch Behauptungen über gewalttätige sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen gehören. Ramadan, der bis 2018 Professor für Islamische Studien an der Universität Oxford war, drohen bei einer Verurteilung wegen dieser Anklage 20 Jahre.
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