Staatsanwälte fechten Folterurteil im Terrorismusfall vom 11. September an

Der Staatsanwalt des Kriegsgerichts versucht, die Entscheidung eines Richters aufzuheben, dass ein angeklagter 9/11-Verschwörer gefoltert wurde, was sich auf die Verwendung von Beweismitteln in dem hochkarätigen Fall auswirken könnte.
In einem mit Spannung erwarteten Schritt hat der Staatsanwalt des Kriegsgerichts beantragt, dass ein Militärgremium ein früheres Urteil aufhebt, wonach der beschuldigte 9/11-Verschwörer Ammar al-Baluchi bei Verhören im Jahr 2007 gefoltert wurde. Diese Entscheidung könnte erhebliche Auswirkungen auf die Verwendung von Beweismitteln in dem hochkarätigen Terrorismusfall haben.
In der Entscheidung des Richters vom letzten Jahr hieß es, dass die Folter von al-Baluchi gegen die Genfer Konventionen verstoßen habe und dass seine diesbezüglichen Aussagen nicht vor Gericht verwertet werden dürften. Die Staatsanwälte stellen diese Feststellung nun in Frage und argumentieren, dass die mutmaßlichen Foltermethoden, die an al-Baluchi angewendet wurden, nicht der gesetzlichen Definition von Folter nach US-Recht entsprechen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times


