Staatsanwälte drängen auf Festnahme des Verdächtigen der Schießerei im Weißen Haus

Die Bundesanwaltschaft reichte einen Antrag auf Inhaftierung von Cole Tomas Allen ein und verwies dabei auf neue Selfie-Beweise und einen mutmaßlichen wochenlangen Mordkomplott gegen Trump und Kabinettsmitglieder.
Bundesanwälte haben ihr Verfahren gegen Cole Tomas Allen intensiviert, den Angeklagten, einen tödlichen Angriff beim prestigeträchtigen Abendessen der Korrespondenten des Weißen Hauses organisiert zu haben, und einen umfassenden Antrag gestellt, ihn bis zur Verhandlung in Haft zu halten. Die am Mittwoch von der US-Staatsanwältin für den District of Columbia, Jeanine Pirro, eingereichte Akte enthält den bislang umfassendsten Bericht über die mutmaßliche Verschwörung, die nach Ansicht der Staatsanwälte über mehrere Wochen hinweg stattgefunden hat.
Der Haftantrag enthält schädliche fotografische Beweise, die Allens Vorsatz und Entschlossenheit zur Durchführung des mutmaßlichen Angriffs zu belegen scheinen. Zwei Selfies, die aus Allens Besitz geborgen wurden, zeigen ihn, wie er in formeller schwarzer Kleidung vor einem Spiegel in seinem Hotelzimmer steht und das zeigt, was Staatsanwälte als wissendes Grinsen bezeichnen. Auf diesen Fotos ist Allen angeblich mit zwei Schusswaffen und mehreren Messern ausgestattet, die an seinem Gürtel befestigt sind. Diese Waffen stimmen nach Ansicht der Staatsanwälte mit den identischen Waffen überein, die später nach dem Vorfall in der Hauptstadt des Landes beschlagnahmt wurden.
Die mutmaßliche Verschwörung richtete sich speziell gegen den ehemaligen Präsidenten Donald Trump und mehrere Mitglieder seines Kabinetts, die an der jährlichen Versammlung teilnahmen, an der mehr als 2.500 Mitglieder des Washingtoner Pressekorps aus dem ganzen Land teilnahmen. Das Abendessen, eine lange Tradition in der Hauptstadt des Landes, bei dem Politiker, Journalisten und Prominente zusammenkommen, wurde zum Mittelpunkt dieser mutmaßlichen Mordverschwörung, die die Behörden intensiv untersucht haben.


