Die Öffentlichkeit unterstützt die Netto-Null-Agenda des Vereinigten Königreichs trotz der Gegenreaktion der Rechten

Neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Mediennarrative von Konservativen und einigen Medien die falsche Vorstellung vermitteln, dass die Öffentlichkeit gegen die Netto-Null-Politik ist, was im Widerspruch zu einer starken öffentlichen Unterstützung steht.
Eine neue Analyse hat ergeben, dass der öffentliche Appetit auf die Netto-Null-Klimaziele des Vereinigten Königreichs deutlich größer ist als allgemein dargestellt, wobei politische Eliten und rechtsgerichtete Medien das falsche Narrativ verbreiten, dass diese Maßnahmen bei den Wählern unpopulär seien.
Die Studie ergab, dass die Berichterstattung in den Medien über Netto-Null mit mehr als doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit negativ ist wie die öffentliche Einstellung, was den Eindruck erweckt, dass es in der allgemeinen Bevölkerung eine starke Gegenreaktion gegen Klimaschutzmaßnahmen gibt. In Wirklichkeit befürworten weitaus mehr Wähler Netto-Null als Gegner, im Gegensatz zur Rhetorik einiger konservativer Politiker und Medien.
Den Ergebnissen zufolge ist diese Diskrepanz auf die Dominanz eines rechten Narrativs zurückzuführen, das von Medien wie der Daily Mail und einigen Tory-Politikern angeheizt wird, die lautstark Kritik an der Netto-Null-Politik geäußert haben. Diese Rhetorik steht im Widerspruch zu Umfragedaten, die zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der britischen Öffentlichkeit die Emissionsreduktionsziele des Landes befürwortet.


