Queensland blockiert Waffenrückkaufplan aus Bondi-Bericht

Queensland lehnt die Empfehlung des Bundes zum Rückkauf von Waffen mit der Begründung ab, es gebe Bedenken hinsichtlich Terrorismus und kriminellem Zugriff. Nur NSW unterstützt Albaneses umstrittenen Plan.
Queensland hat einen wichtigen Schritt getan, indem es wichtige Empfehlungen aus dem Zwischenbericht der Bondi Royal Commission abgelehnt hat und insbesondere Pläne für ein nationales Waffenrückkaufprogramm in Frage gestellt hat. Staatsbeamte haben ernsthafte Bedenken geäußert, dass das vorgeschlagene Rückkaufprogramm Waffen nicht effektiv „aus den Händen von Terroristen und Kriminellen“ halten wird, was ein großes Hindernis für die Waffenkontrollinitiative der Bundesregierung darstellt.
Der am Donnerstag von Kommissarin Virginia Bell vorgelegte Zwischenbericht untersuchte wichtige Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem Waffenerwerb und der Waffenkontrolle nach den Polizeimorden in Wieamilla in Queensland im Jahr 2022. Die umfassende Untersuchung von Bell ließ erhebliche Zweifel daran aufkommen, ob die Bemühungen zur Einrichtung eines nationalen Waffenregisters mit ausreichender Dringlichkeit und Wirksamkeit vorangetrieben wurden. Der Kommissar empfahl der Bundesregierung und den Landesregierungen ausdrücklich, die Umsetzung eines gemeinsam finanzierten Waffenrückkaufprogramms zu beschleunigen, um anhaltende Sicherheitsbedenken auszuräumen.
Der Polizeiminister von Queensland ist zur Hauptstimme des Widerspruchs geworden und hat öffentlich erklärt, dass das Waffenrückkaufprogramm „sich nicht darauf konzentriert, Waffen aus den Händen von Terroristen und Kriminellen zu halten.“ Diese Aussage spiegelt allgemeinere Bedenken innerhalb der Strafverfolgungsgemeinschaft von Queensland darüber wider, ob das vorgeschlagene System die grundlegenden Sicherheitsprobleme berücksichtigt, die die Untersuchung der königlichen Kommission überhaupt erst veranlasst haben. Der Widerstand des Staates verdeutlicht die wachsenden Spannungen zwischen verschiedenen Gerichtsbarkeiten darüber, wie die Regulierung von Schusswaffen am besten angegangen werden soll.


