Seltenes Trauerjuwel aus der Malerei des 17. Jahrhunderts nach 400 Jahren wiederentdeckt

Exklusiv: Ein jahrhundertealter Anhänger, der im ikonischen Porträt des Sterbebetts von Sir Thomas Astons Frau aus dem Jahr 1635 abgebildet ist, wurde wiederentdeckt und wirft Licht auf die Trauerrituale der Hamnet-Ära.
Der jahrhundertealte Anhänger, der in einem ikonischen Porträt aus dem 17. Jahrhundert abgebildet ist, wurde nach über 400 Jahren wiederentdeckt und bietet einen seltenen Einblick in die Trauerrituale der Hamnet-Ära. Das herzförmige Juwel erschien im Gemälde „Sir Thomas Aston am Sterbebett seiner Frau“ von John Souch aus dem Jahr 1635, einem lebensgroßen Meisterwerk der Trauer, das in der Manchester Art Gallery hängt.
Das beeindruckende Porträt, überwiegend in Schwarzweiß gemalt, fängt den düsteren Moment ein, als Sir Thomas Aston am Bett seiner sterbenden Frau steht. Der wiederentdeckte Anhänger, der in der Szene eine herausragende Rolle spielt, bietet eine greifbare Verbindung zu diesem ergreifenden historischen Moment und den Bestattungsbräuchen der Zeit.
Experten gehen davon aus, dass das Juwel wahrscheinlich eine tiefe symbolische Bedeutung für die Familie Aston hatte und als physische Manifestation ihrer Trauer und Erinnerung diente. Solche Traueranhänger wurden häufig während der Shakespeare-Ära getragen, als der tragische Verlust von Hamnet, Shakespeares einzigem Sohn, bei vielen Familien tiefe Resonanz fand.
Quelle: The Guardian


