Rückforderung illegaler Glücksspielverluste: Top-Urteil des EU-Gerichts

Eine bahnbrechende Entscheidung eines EU-Gerichts ermöglicht es Online-Glücksspielern, auf Schadensersatz zu klagen, wenn Wetten in ihrem Heimatland illegal waren, auch wenn sich die Gesetze inzwischen geändert haben. Dies könnte zu einer Klagewelle führen.
Online-Glücksspieler in der gesamten Europäischen Union (EU) haben einen bedeutenden juristischen Sieg errungen. In einem wegweisenden Urteil hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass Einzelpersonen eine Entschädigung verlangen können, wenn sie auf illegalen Glücksspielplattformen Geld verloren haben, auch wenn sich die Gesetze in ihrem Heimatland inzwischen geändert haben.
Die Entscheidung könnte den Weg für eine Welle von Klagen ebnen, da Spieler, die Verluste erlitten haben, als das Wetten in ihrem Rechtsgebiet verboten war, diese Gelder nun möglicherweise zurückerhalten können. Das Urteil unterstreicht das Engagement der EU für den Schutz der Verbraucherrechte und die Gewährleistung gleicher Wettbewerbsbedingungen für Online-Glücksspieldienste
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


