Die Roten Staaten widersetzen sich der Wählerdatenforderung des Trump-Administrators

Von den Republikanern geführte Bundesstaaten fechten die Wählerregistrierungsanträge des Justizministeriums unter Berufung auf rechtliche Gründe, Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und Verstöße gegen Datenschutzgesetze an – in beispiellosem Widerstand.
Die republikanisch kontrollierten Staaten stellen in einem auffälligen Zeichen politischen Widerstands heftigen Widerstand gegen den aggressiven Vorstoß des Justizministeriums, umfassende Wählerregistrierungsdaten zu erhalten. Diese unerwartete Rebellion typisch Trump-naher Gerichtsbarkeiten offenbart tiefe Brüche innerhalb der konservativen Reihen hinsichtlich der Übergriffe des Bundes, der bürgerlichen Freiheiten und des Schutzes sensibler Bürgerinformationen. Der Konflikt unterstreicht eine grundlegende Spannung zwischen Exekutivgewalt und staatlicher Souveränität, die in den letzten Monaten immer umstrittener geworden ist.
Seit Anfang April hat das Justizministerium rechtliche Schritte gegen 30 Bundesstaaten und den District of Columbia eingeleitet und Zugang zu vollständigen Wählerregistrierungslisten gefordert, die von Wahlbeamten der Bundesstaaten geführt werden. Diese koordinierte Durchsetzungskampagne stellt einen der umfassendsten Versuche des Bundes dar, Wählerinformationen zu sammeln, stieß jedoch auf erhebliche rechtliche und politische Hindernisse. Staaten, die normalerweise mit der aktuellen Regierung verbündet sind, haben sich unerwartet bereit gezeigt, etwas anzufechten, was sie als verfassungswidrige Machtergreifung des Bundes ansehen.
Die aggressive Prozessstrategie des Justizministeriums hat vor Bundesgerichten im ganzen Land mehrfach erhebliche Rückschläge erlitten. Liberale Hochburgen wie Kalifornien und Massachusetts haben die Forderungen der Agentur erfolgreich blockiert, aber auch tiefrote Staaten wie Arizona, die zeigen, dass der Widerstand über traditionelle parteiische Spaltungen hinausgeht. Von verschiedenen Verwaltungen ernannte Bundesrichter haben sich stets auf die Seite der Staaten gestellt und ihre Autorität über die Wahlverwaltung und das Wählerinformationsmanagement geltend gemacht.


