Wiederbepflanzung der Mangrovenwälder Indonesiens, ein Dorf nach dem anderen

Um geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen, setzt sich eine kleine indigene Fischergemeinde in Indonesien dafür ein, die Mangrovenwälder ihres Landes einen Setzling nach dem anderen wieder aufzuforsten.
Seit Jahrzehnten schrumpfen die Mangrovenwälder, die einst die Küstenregionen Indonesiens bedeckten, stetig. Über 40 % dieser lebenswichtigen Ökosysteme wurden abgeholzt, um Platz für lukrative Fisch- und Garnelenfarmen zu schaffen. Doch in einem kleinen indigenen Fischerdorf fasst eine Basisbewegung, die diesen verheerenden Trend umkehren will, Fuß, ein Mangrovensetzling nach dem anderen.
Die Fischergemeinde Timbulsloko in Zentral-Java ist Zeuge des allmählichen Verschwindens der Mangroven, die einst ihre Küsten schützten und ihre traditionelle Lebensweise unterstützten. Die Dorfbewohner erkannten die dringende Notwendigkeit zum Handeln und haben sich zusammengeschlossen, um eine ehrgeizige Wiederaufforstungsinitiative ins Leben zu rufen und in mühevoller Kleinarbeit Tausende von Mangrovensämlingen entlang der Küste zu pflanzen.
Quelle: NPR


