Republikaner gewannen die Wahl 2000 dank verspäteter Abstimmung knapp

Experten zufolge hätten die vom Republikanischen Nationalkomitee vorgeschlagenen Gesetzesänderungen das Ergebnis der Wahlen zwischen Bush und Gore im Jahr 2000 umkehren können. Entdecken Sie die entscheidende Rolle verspäteter Stimmzettel in einem knappen Rennen.
Die Präsidentschaftswahlen 2000 zwischen George W. Bush und Al Gore waren eine der umstrittensten und umstrittensten in der modernen Geschichte. Nun vermuten Experten, dass die vom Republikanischen Nationalkomitee (RNC) angestrebten Gesetzesänderungen Bush den Sieg hätten kosten können, wenn sie zu diesem Zeitpunkt in Kraft gewesen wären.
Die Wahlen im Jahr 2000 endeten in Florida mit einem hauchdünnen Ergebnis, wobei der endgültige Ausgang von der Behandlung verspätet eintreffender Stimmzettel abhing. Nach den damaligen Regeln waren Wahlbeamte in Florida verpflichtet, alle gültigen Stimmzettel zu zählen, die bis zu zehn Tage nach dem Wahltag eingingen, sofern sie bis zum Ablauf der Frist abgestempelt waren.
Diese Politik der Auszählung verspäteter Stimmzettel erwies sich letztendlich als entscheidend, da Bushs knapper Sieg in Florida – und damit die Präsidentschaft – mit nur wenigen hundert Stimmen gesichert wurde. Wären diese verspätet eingegangenen Stimmzettel disqualifiziert worden, wäre die Wahl wahrscheinlich an Gore gegangen und hätte das Ergebnis umgekehrt.
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Der RNC versucht nun, die Wahlgesetze im ganzen Land zu ändern, um die Auszählung verspätet eintreffender Briefwahlzettel einzuschränken. Experten warnen, dass, wenn solche Maßnahmen im Jahr 2000 ergriffen worden wären, Bush wahrscheinlich die Präsidentschaft an Gore verloren hätte.
Quelle: The New York Times


