Neugestaltung der Entschädigung für COVID-Impfschäden: Untersuchungsleiter fordert dringende Reform

Die Vorsitzende der öffentlichen Untersuchung, Heather Hallett, lobt die Einführung des COVID-Impfstoffs im Vereinigten Königreich, kritisiert jedoch das Zahlungssystem und fordert Reformen und eine höhere Entschädigung für die durch die Impfungen Schwerverletzten.
Heather Hallett, die Vorsitzende der öffentlichen Untersuchung zur Pandemie, hat die außergewöhnliche Leistung Großbritanniens gelobt, weltweit führend in den biomedizinischen Wissenschaften zu sein und COVID-19-Impfstoffe in großem Maßstab zu entwickeln und einzuführen. Allerdings ergab die Untersuchung auch, dass die Regierung dringend handeln muss, um das System für Zahlungen an die kleine Minderheit der durch die Impfstoffe schwer geschädigten Menschen zu reformieren.
Hallett kritisierte das aktuelle Zahlungssystem, das nur Personen, die eine 60 %-Behindertengrenze erreichen, Auszahlungen zulässt. Sie forderte eine fast Verdoppelung der maximalen Auszahlungen auf mindestens 200.000 £, ausgehend von der derzeitigen Obergrenze von 120.000 £.
Das COVID-19-Impfprogramm im Vereinigten Königreich wurde als bemerkenswerte Errungenschaft gefeiert, da sich das Land zu einem weltweit führenden Unternehmen bei der Entwicklung und Einführung dieser lebenswichtigen Impfungen entwickelt hat. Die Untersuchung hat jedoch die Notwendigkeit hervorgehoben, die Mängel im Entschädigungssystem für diejenigen, die schwere impfstoffbedingte Verletzungen erlitten haben, dringend zu beheben.
Halletts Bericht unterstreicht, wie wichtig es ist, sicherzustellen, dass die kleine Minderheit der Personen, bei denen die Nebenwirkungen der Impfungen aufgetreten sind, angemessen unterstützt und entschädigt wird. Die Reform des Zahlungssystems wird als entscheidender Schritt gesehen, um dieses Problem anzugehen und den Betroffenen faire und angemessene Hilfe zu bieten.


