RFK Jr. kämpft für die Aufhebung der FDA-Beschränkungen für riskante Peptidbehandlungen

Robert F. Kennedy Jr. drängt die FDA dazu, die Verwendung unsicherer, unbewiesener Peptidbehandlungen zuzulassen, die zuvor wegen erheblicher Gesundheitsrisiken verboten waren.
Robert F. Kennedy Jr., ein bekannter Impfgegner, versucht, die Food and Drug Administration (FDA) davon zu überzeugen, die Beschränkungen für über ein Dutzend injizierbare Peptidbehandlungen aufzuheben, für die es kaum oder gar keine Wirksamkeitsdaten gibt und die zuvor wegen erheblicher Sicherheitsrisiken verboten waren. Kennedy hat die Fülle an Daten, die die Sicherheit und Wirksamkeit von lebensrettenden Impfstoffen belegen, lange abgelehnt und setzt sich jetzt als Gast im Podcast von Joe Rogan für diese unbewiesenen Peptidbehandlungen ein.
Peptide sind Ketten von Aminosäuren, die durch Peptidbindungen miteinander verbunden sind, und sie können eine Reihe von zellulären Funktionen haben und verschiedene biochemische Prozesse beeinflussen. Zu den etablierten, von der FDA zugelassenen Arten von Peptidarzneimitteln gehören GLP-1 gegen Fettleibigkeit und Insulin gegen Diabetes. Allerdings sind Peptidmedikamente im Internet mittlerweile scheinbar ein Synonym für unerprobte, nicht von der FDA zugelassene Behandlungen. Diese Behandlungen erfreuen sich großer Beliebtheit bei Wellness-Influencern, Prominenten und „Biohackern“, die ohne Beweise behaupten, dass Peptide verschiedene Krankheiten behandeln, den Alterungsprozess umkehren und das Aussehen verbessern können.
Quelle: Ars Technica


