Steigende Inflation und Zinssätze drohen, da die Bank of England stabil bleibt

Die Bank of England nennt in ihrer düsteren wirtschaftlichen Einschätzung die Auswirkungen des amerikanisch-israelischen Krieges auf den Iran als Schlüsselfaktor für den Anstieg der Inflation und der Zinssätze im Vereinigten Königreich.
In einer ernüchternden Einschätzung der Wirtschaftsaussichten des Vereinigten Königreichs hat die Bank of England eine Botschaft übermittelt, die die Briten wahrscheinlich nicht begrüßen werden – Inflation und Zinssätze scheinen in den kommenden Monaten zu steigen. Der Hauptschuldige? Der anhaltende Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran.
Der US-israelische Angriff auf den Iran hat die Preise bereits in die Höhe getrieben, und die Auswirkungen sind weit über die Zapfsäulen hinaus zu spüren, warnte die Bank am Donnerstag. Eine Inflationsrate, die in den kommenden Monaten von 3 % auf das 2 %-Ziel der Bank sinken sollte, wird nun voraussichtlich auf 3,5 % steigen, eine direkte Folge der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten.
Die Entscheidung der Bank, die Zinssätze stabil bei 3,75 % zu belassen, wurde durch diese düstere Einschätzung der Wirtschaft gestützt. Die Briten können in den kommenden Monaten mit einem Anstieg sowohl der Inflation als auch der Zinssätze rechnen, da die Folgen des Krieges im Iran weiterhin auf den globalen Märkten nachhallen.


