Der aufstrebende Star Emma Aicher liegt beim Abfahrtssieg knapp vor Breezy Johnson

In Abwesenheit der verletzten US-Stars Lindsey Vonn und Mikaela Shiffrin nutzte die 20-jährige Emma Aicher ihre Chance, die Lücke in der Weltcup-Abfahrtswertung zu schließen.
Emma Aicher, die junge olympische Silbermedaillengewinnerin, setzte sich knapp gegen Breezy Johnson durch und gewann ihr erstes Weltcup-Abfahrtsrennen in ihrer Karriere im Val di Fassa, Italien. Da weder Lindsey Vonn noch Mikaela Shiffrin am Start waren, nutzte die 20-jährige deutsche Skifahrerin die Chance, Vonns Vorsprung im Abfahrtspunkterennen zwei Rennen vor Schluss auf nur noch 14 zu reduzieren.
Aicher beendete das Rennen nur 0,01 Sekunden vor der Italienerin Laura Pirovano, die bei ihrem 125. Karrierestart ihren ersten Weltcupsieg holte. Johnson, der amerikanische Olympia-Dritte, komplettierte das Podium auf dem dritten Platz.

Das hart umkämpfte Rennen verschärfte den Kampf um den Weltcup-Titel insgesamt weiter, wobei Aichers starke Leistung den Abstand zum dominanten amerikanischen Duo Vonn und Shiffrin verringerte. Vonn, die legendäre vierfache Gesamtsiegerin, will ihren Abfahrtstitel verteidigen, während Shiffrin die Kristallkugel zum vierten Mal in ihrer Karriere gewinnen will.
Trotz der Abwesenheit der amerikanischen Superstars blieb die Konkurrenz auf den Pisten des Val di Fassa hart und zeigte das große Talent im alpinen Skilauf der Frauen. Aichers bahnbrechender Sieg festigt ihren Status als eines der aufstrebenden Nachwuchstalente des Sports und bereitet die Bühne für einen spannenden Abschluss der Weltcup-Saison.

Breezy Johnson, die Olympia-Dritte von 2022, stellte mit einem starken dritten Platz erneut ihr Können im Downhill-Rennen unter Beweis. Die amerikanische Skifahrerin hat sich im Weltcup zu einer ständigen Bedrohung entwickelt, fordert die etablierten Stars heraus und positioniert sich als potenzielle zukünftige Meisterin.
Da das Rennen um den Weltcup-Downhill-Titel immer enger wird, versprechen die letzten beiden Events der Saison spannend zu werden, wenn Aicher, Vonn, Shiffrin und Johnson um die begehrte Kristallkugel kämpfen. Der Sieg des jungen Deutschen im Val di Fassa hat die Bühne für einen dramatischen Abschluss der WM-Saison 2026 bereitet.


