Royal Mail untersucht mutmaßliche Zerstörung von Reform-UK-Flugblättern

Royal Mail leitet Ermittlungen ein, nachdem ein Postangestellter behauptet, Wahlflugblätter von Reform UK weggeworfen zu haben. Details zur Kontroverse um den Umgang mit Wahlkampfmaterial.
Royal Mail hat eine formelle Untersuchung zu schwerwiegenden Vorwürfen eingeleitet, wonach einer ihrer Mitarbeiter absichtlich Flugblätter zur Wahl von „Reform UK“ weggeworfen hat, die vor den entscheidenden Kommunalwahlen am Donnerstag an Haushalte verteilt werden sollten. Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der Integrität der Verteilung von Wahlkampfmaterial und des von Postmitarbeitern im gesamten Vereinigten Königreich erwarteten professionellen Verhaltens geweckt.
Die Kontroverse brach aus, als in einer privaten Facebook-Gruppe, die sich an Mitarbeiter der Royal Mail richtete, ein Beitrag erschien, in dem eine Person behauptete, eine erhebliche Menge an Werbematerialien für die politische Partei zerstört zu haben. Der informelle Charakter des Beitrags, ergänzt durch lockere Sprache und eine Aussage, dass der Arbeitnehmer bereit sei, Konsequenzen für sein Beschäftigungsverhältnis zu tragen, hat eine breite Debatte über das Verhalten am Arbeitsplatz und Wahlgerechtigkeit ausgelöst.
Laut dem Beitrag, der im Mitarbeiterkommunikationskanal geteilt wurde, schrieb der mutmaßliche Mitarbeiter: „Mein DO hatte heute D2D der Reformpartei. Ich habe sie alle in einen Mülleimer geworfen. Sie können mich entlassen! Idgaf!“ Die Nachricht wurde in Anspielung auf eine scheinbare Kampagne zur Verbreitung von Tür zu Tür gepostet. Das Akronym „DO“ bezieht sich wahrscheinlich auf ein Zustellbüro, während „D2D“ für „Door-to-Door Distribution“ steht, eine gängige Methode für politische Kampagnen, um Wähler während Wahlzyklen zu erreichen.


