Rubio kritisiert die WHO wegen Verzögerungen bei der Ebola-Reaktion

US-Außenminister Marco Rubio kritisiert die verzögerte Identifizierung des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda durch die WHO angesichts der anhaltenden Kürzungen des öffentlichen Gesundheitsbudgets.
In einer scharfen Kritik während einer Pressekonferenz am Dienstag nahm US-Außenminister Marco Rubio die Weltgesundheitsorganisation wegen ihrer schleppenden Reaktion auf den Ebola-Ausbruch ins Visier, der derzeit die Demokratische Republik Kongo und Uganda heimsucht. Rubios Kommentare verdeutlichen die wachsenden Spannungen zwischen der Trump-Administration und der internationalen Gesundheitsbehörde, auch wenn die Vereinigten Staaten vor großen Herausforderungen stehen, eine umfassende Reaktion des öffentlichen Gesundheitswesens auf die sich abzeichnende Krise zu koordinieren.
„Die Führung werden offensichtlich CDC (die Centers for Disease Control) und die Weltgesundheitsorganisation übernehmen, die diese Sache leider etwas spät erkannt hat“, erklärte Rubio am Dienstag vor versammelten Reportern. Die Bemerkungen des Außenministers unterstreichen die Besorgnis des Außenministeriums über die Geschwindigkeit und Wirksamkeit internationaler Mechanismen zur Krankheitsüberwachung, insbesondere im Umgang mit hochansteckenden Krankheitserregern wie dem Ebola-Virus.
Der fragliche Ebola-Ausbruch hat bei Gesundheitsbehörden weltweit Alarm ausgelöst, da er sich schnell über mehrere Regionen in Zentralafrika ausbreitet. Das Virus, das eine schwere und oft tödliche Krankheit verursacht, die durch Fieber, Schwäche und Blutungen gekennzeichnet ist, stellt eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit nicht nur für die betroffenen Regionen, sondern möglicherweise auch für Nachbarländer und darüber hinaus dar. Früherkennung und schnelle Reaktion sind entscheidende Bestandteile jeder wirksamen Eindämmungsstrategie.
Quelle: The Guardian


