Rubio trifft Papst Leo inmitten von Trumps Spannungen im Vatikan

US-Außenminister Marco Rubio besucht den Vatikan, um Papst Leo zu treffen und die diplomatischen Beziehungen nach Trumps Kritik am Papst wiederherzustellen.
In einem bedeutenden diplomatischen Manöver, das darauf abzielt, die angespannten Beziehungen zwischen Washington und dem Vatikan zu verbessern, wird US-Außenminister Marco Rubio am Donnerstag mit Papst Leo zu einem Treffen zusammentreffen, das Beamte als entscheidendes Gespräch bezeichnen. Das hochkarätige Treffen findet zu einem besonders heiklen Zeitpunkt in den Beziehungen zwischen den USA und dem Vatikan statt, nachdem der frühere Präsident Donald Trump wochenlang hitzige Rhetorik gegen den Papst gerichtet hatte. Das Treffen stellt einen möglichen Wendepunkt in den diplomatischen Bemühungen dar, die wachsende Kluft zwischen der Trump-Regierung und der Führung der katholischen Kirche zu überbrücken.
Laut Bestätigung der Pressestelle des Heiligen Stuhls vom Montag wird Rubio genau um 11:30 Uhr Ortszeit (Donnerstag 10:30 Uhr GMT) ein privates Treffen mit Papst Leo im Apostolischen Palast des Vatikans abhalten. Über die Ernennung wurde am Sonntag zunächst von mehreren Medien berichtet, bevor die offizielle Bestätigung des Vatikans einging. Dieses geplante Engagement stellt eine der bedeutendsten diplomatischen Interaktionen zwischen dem Außenministerium und dem Heiligen Stuhl in den letzten Monaten dar und signalisiert erneute Bemühungen, einen konstruktiven Dialog auf höchster Regierungsebene zu etablieren.
Der Besuch stellt eine entscheidende diplomatische Initiative dar, da Rubios zweitägiger Besuch im Vatikan Berichten zufolge darauf abzielt, die sich verschlechternden Beziehungen zwischen Washington und dem Heiligen Stuhl anzugehen. Über die päpstliche Audienz hinaus stehen auf dem Programm des Außenministers voraussichtlich auch Treffen mit Vertretern des Vatikans, die für internationale Beziehungen und Diplomatie zuständig sind. Diese Gespräche werden sich wahrscheinlich darauf konzentrieren, eine gemeinsame Basis in verschiedenen geopolitischen Fragen zu finden und das traditionell starke Bündnis zwischen den Vereinigten Staaten und dem Vatikan wiederherzustellen.
Quelle: The Guardian


