Russisches Vorgehen: Berühmte Gedenkstätte der Menschenrechtsgruppe als „extremistisch“ eingestuft

Der Oberste Gerichtshof Russlands hat die angesehene Menschenrechtsorganisation Memorial als „eindeutig antirussisch“ erklärt und damit eine neue Ära der Unterdrückung im Land eingeläutet.
In einem schockierenden Schritt hat der Oberste Gerichtshof Russlands die prominente Menschenrechtsgruppe Memorial als „extremistische“ Organisation eingestuft und damit den Einfluss der Regierung auf die Zivilgesellschaft weiter verschärft. Das in einer nichtöffentlichen Sitzung ergangene Gerichtsurteil bezeichnete Memorial als „eindeutig antirussisch“ und ordnete die Auflösung der Organisation an.
Die Entscheidung markiert eine neue Phase der Repression in Russland, da die Behörden weiterhin hart gegen Andersdenkende und unabhängige Stimmen vorgehen. Memorial, eine führende Stimme bei der Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen und dem Eintreten für Opfer politischer Repression, ist dem Kreml seit langem ein Dorn im Auge.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


