Sainsbury's rationalisiert Tech & Argos und streicht 300 Stellen

Sainsbury's strukturiert seine IT- und Lieferteams um und sorgt so für eine stärkere Trennung zwischen Supermarkt- und Argos-Geschäften – was zum Verlust von 300 Arbeitsplätzen in der Londoner Zentrale führt.
Sainsbury's, der große britische Einzelhandelskonzern, hat Pläne zum Abbau von 300 Arbeitsplätzen in seiner Zentrale als Teil einer Umstrukturierungsmaßnahme angekündigt, um seine Supermarkt- und Argos-Geschäfte effektiver zu trennen. Der Schritt zielt auf die Konsolidierung routinemäßiger Technologie- und Datenberichtsaufgaben sowie auf die Einrichtung spezieller Teams für jeden Kernbetrieb des Unternehmens ab.
Optimierung von Technologie und Lieferung
Der Ankündigung zufolge wird der Großteil der Arbeitsplatzverluste in den Technologie- und Datenabteilungen von Sainsbury stattfinden, wo das Unternehmen klarere Strukturen und Verantwortlichkeiten zwischen seinem Supermarkt- und Argos-Betrieb schaffen will. Dazu gehört die Konsolidierung routinemäßiger Berichtsaufgaben und der Aufbau spezialisierter Teams zur unabhängigen Unterstützung jedes der beiden Unternehmen.

Ziel dieser Umstrukturierung ist es, mehr Trennung und Autonomie zwischen dem Supermarkt und dem Argos-Liefernetzwerk zu fördern, die in der Vergangenheit enger integriert waren. Durch die Schaffung dedizierter Technologie- und Betriebsteams hofft Sainsbury's, die Effizienz und Reaktionsfähigkeit in jeder seiner Kerngeschäftseinheiten zu steigern.
Fokus auf die Zukunft
„Diese Änderungen werden uns helfen, unser Geschäft einfacher und effizienter zu führen, was für die Umsetzung unserer Strategie von entscheidender Bedeutung ist“, sagte ein Sprecher von Sainsbury’s. Der Stellenabbau, der sich vor allem auf den Londoner Hauptsitz des Unternehmens auswirken wird, ist Teil einer umfassenderen Bemühung, Abläufe zu rationalisieren und stärker in die strategischen Prioritäten des Unternehmens zu investieren – wie die Verbesserung des Kundenerlebnisses, die Verbesserung digitaler Fähigkeiten und die Stärkung der Marke Argos.
Während die 300 Entlassungen einen erheblichen Rückgang der Unternehmensbelegschaft von Sainsbury darstellen, ist das Unternehmen weiterhin bestrebt, die betroffenen Mitarbeiter während des Übergangs zu unterstützen. „Wir arbeiten hart daran, alternative Stellen für so viele Menschen wie möglich zu finden und werden den Betroffenen jede erdenkliche Unterstützung bieten“, fügte der Sprecher hinzu.
Die Ankündigung der Umstrukturierung erfolgt, da Sainsbury’s wie viele andere Einzelhändler mit den anhaltenden Herausforderungen der Pandemie und dem sich verändernden Verbraucherverhalten zurechtkommt. Durch die Schaffung von mehr Autonomie zwischen seinen Supermarkt- und Argos-Abteilungen hofft das Unternehmen, in den kommenden Jahren agiler zu werden und auf Marktanforderungen reagieren zu können.
Quelle: The Guardian


