Sally Rooney feiert den Sieg vor dem Palästina-Aktionsgericht

Die irische Autorin Sally Rooney lobt das Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen das Verbot der Palästina-Aktion und nennt es einen großen Sieg für die bürgerlichen Freiheiten und die Meinungsfreiheit im Vereinigten Königreich.
In einer exklusiven Erklärung im Anschluss an das bahnbrechende Urteil des Obersten Gerichtshofs der letzten Woche hat die gefeierte irische Schriftstellerin Sally Rooney ihre tiefe Erleichterung und Freude über die Gerichtsentscheidung zum Ausdruck gebracht, mit der das Verbot der Palästina-Aktion durch die britische Regierung im Sinne der Anti-Terror-Gesetzgebung für rechtswidrig erklärt wurde. Die Autorin, deren internationale Bestseller-Romane sie zu einer der prominentesten literarischen Stimmen ihrer Generation gemacht haben, beschrieb das Urteil des Gerichts als einen entscheidenden Sieg für bürgerliche Freiheiten in ganz Großbritannien und als eine starke Zurechtweisung für das, was sie als Regierungsüberschreitung bezeichnete.
Rooneys Reaktion folgt auf einen verheerenden juristischen Schlag für die Minister der Regierung, die eine demütigende Niederlage hinnehmen mussten, als drei hochrangige Richter des Obersten Gerichtshofs einstimmig entschieden, dass die Das Verbot der Palästina-Aktion war sowohl unverhältnismäßig als auch grundsätzlich rechtswidrig. Die Direktaktionsorganisation, die durch ihre gezielten Kampagnen gegen Unternehmen und Institutionen, die angeblich an der Lieferung von Waffen und der Unterstützung Israels beteiligt sind, internationale Aufmerksamkeit erlangt hat, wurde im Rahmen des strengen Anti-Terror-Rahmens des Vereinigten Königreichs als verbotene Organisation eingestuft.
Die gefeierte Autorin, deren Werke, darunter „Normal People“ und „Conversations with Friends“, weltweit kritische Anerkennung gefunden haben, gab zu verstehen, dass sie ernsthafte Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf ihre eigene literarische Karriere auf dem britischen Markt hegte. Rooney äußerte Befürchtungen, dass ihre Bücher aufgrund des Verbots aus britischen Einzelhändlern und Vertriebsnetzen zurückgezogen werden könnten, und betonte die weitreichenden Auswirkungen der umstrittenen Entscheidung der Regierung, die Aktivistengruppe unter Anti-Terrorismus-Gesetzen einzustufen.
Rooney sprach offen über die persönlichen Auswirkungen des Verbots und bezeichnete das Vorgehen der Regierung als einen „extremen Angriff“ auf Grundrechte und -freiheiten, die das Fundament der demokratischen Gesellschaft bilden. Ihre Bedenken waren nicht unbegründet, da der rechtliche Rahmen für Verbote im Zusammenhang mit Terrorismus weitreichende Folgen für Einzelpersonen und Organisationen haben kann, von denen angenommen wird, dass sie Verbindungen zu verbotenen Gruppen haben, auch wenn diese nur geringfügig sind.
Quelle: The Guardian


