Der salvadorianische Präsident Bukele verabschiedet umfassende Reformen der Strafjustiz

El Salvadors Präsident Nayib Bukele unterzeichnet neue Gesetze, die lebenslange Haftstrafen für Kinder ab 12 Jahren ermöglichen, was zu Kontroversen über Menschenrechte und Jugendstrafrecht führt.
Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele hat eine Reihe umstrittener Strafjustizreformen unterzeichnet, die lebenslange Haftstrafen für Kinder ab 12 Jahren vorsehen. Die neuen Gesetze gelten für Personen, die wegen Straftaten wie Mord, Femizid, Vergewaltigung und Bandenmitgliedschaft
verurteilt wurdenDie Reformen haben eine breite Debatte und Besorgnis bei Menschenrechtsgruppen und Befürwortern der Jugendgerichtsbarkeit ausgelöst, die argumentieren, dass solch harte Strafen für Minderjährige gegen internationale Standards verstoßen und verheerende langfristige Folgen für junge Straftäter und das Land als Ganzes haben könnten.
Bukele, der seit seinem Amtsantritt im Jahr 2019 einen immer härteren Ansatz in Sachen Kriminalität und Sicherheit verfolgt, verteidigte die neuen Maßnahmen und erklärte, dass sie notwendig seien, um die schwerwiegenden Probleme des Landes mit Bandengewalt und organisierter Kriminalität zu bekämpfen.
Quelle: NPR


