Suchteams rennen um die Suche nach der Besatzung eines gekenterten Frachtschiffs in der Nähe von Guam

Nach einem schweren Taifun wurde das Frachtschiff Mariana umgekippt aufgefunden, sechs Besatzungsmitglieder wurden noch vermisst. Unter den tückischen Bedingungen sind Rettungsmaßnahmen im Gange.
Nach einem verheerenden Supertaifun arbeiten Such- und Rettungsteams verzweifelt daran, die sechs vermissten Besatzungsmitglieder des gekenterten Frachtschiffs Mariana nahe der Insel Guam zu finden. Das 98 Fuß lange Schiff wurde umgekippt entdeckt, Tage nachdem die US-Küstenwache den Kontakt zu ihrer Besatzung verloren hatte, was eine dringende Operation zur Suche nach Überlebenden auslöste.
Die Mariana transportierte eine Ladung Baumaterial, als der starke Taifun zuschlug und das Schiff in den tückischen Gewässern kenterte. Die US-Küstenwache startete sofort eine Such- und Rettungsmission und setzte Flugzeuge und Schiffe ein, um das Gebiet nach Anzeichen der vermissten Besatzung abzusuchen.
Beamten zufolge wird die Suche durch starke Winde, starke Regenfälle und raue See erschwert – Bedingungen, die es unglaublich schwierig gemacht haben, die vermissten Seeleute zu finden. Teams durchkämmen das Gebiet seit Tagen, aber bisher wurde nur ein Besatzungsmitglied lebend gefunden, das sich an den Trümmern des umgestürzten Schiffs festklammerte.
„Die Wetterbedingungen sind unglaublich schwierig und gefährlich, aber wir geben nicht auf“, sagte Küstenwache-Kapitän John Doe. „Unsere oberste Priorität ist es, die verbleibenden Besatzungsmitglieder zu finden und in Sicherheit zu bringen. Wir nutzen alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen, um eine gründliche und effektive Suche sicherzustellen.“
Die Mariana befand sich Berichten zufolge auf dem Weg zu einem nahegelegenen Hafen, als der Taifun zuschlug und die Besatzung überraschte. Die Behörden untersuchen noch immer die genauen Umstände, die zum Kentern des Schiffes geführt haben, gehen jedoch davon aus, dass die schweren Wetterbedingungen eine wichtige Rolle gespielt haben.
„Dies ist eine unglaublich tragische Situation und unser Mitgefühl gilt den Familien der vermissten Besatzungsmitglieder“, sagte Gouverneurin Jane Doe von Guam. „Wir tun alles, was in unserer Macht steht, um die Such- und Rettungsbemühungen zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Besatzung so schnell wie möglich gefunden wird.“
Die Suche nach den vermissten Besatzungsmitgliedern dauert an. Die Küstenwache und die örtlichen Behörden arbeiten rund um die Uhr daran, etwaige Überlebende ausfindig zu machen. Während die Rettungsaktion weitergeht, hofft die Bevölkerung von Guam und darüber hinaus, dass die verbleibende Besatzung wohlbehalten aufgefunden wird.
Quelle: The New York Times


