Senatoren drängen auf mehr Transparenz beim Energieverbrauch von Rechenzentren

Die Senatoren Warren und Hawley fordern die Energy Information Administration auf, umfassende Daten über den Stromverbrauch von Rechenzentren zu sammeln, um steigende Kosten für amerikanische Familien zu verhindern.
Die Senatoren Elizabeth Warren und Josh Hawley drängen die U.S. Energy Information Administration (EIA), bessere Informationen über den Stromverbrauch von Rechenzentren bereitzustellen. In einem gemeinsamen Brief fordern die Gesetzgeber die Behörde auf, öffentlich umfassende, jährliche Offenlegungen zum Energieverbrauch von Rechenzentren zu sammeln, und argumentieren, dass diese Daten für eine genaue Netzplanung unerlässlich seien und die Politikgestaltung unterstützen würden, um zu verhindern, dass große Unternehmen die Stromkosten für amerikanische Familien erhöhen.
Der Drang nach mehr Transparenz kommt, da sich der Datencenter-Boom weiterhin im ganzen Land ausbreitet und bei den Wählern Bedenken darüber aufkommen lässt, wie sich der enorme Energiebedarf dieser Einrichtungen auf die Stromrechnungen der Verbraucher auswirken könnte. Dieses Thema hat einige Zwischenwahlen in Bundesstaaten mit vielen Rechenzentren wie Virginia und Georgia geprägt. Letzten Monat unterstützte Hawley zusammen mit Senator Richard Blumenthal einen Gesetzentwurf, der Rechenzentren dazu verpflichten würde, ihre eigenen Stromquellen bereitzustellen, um die Verbraucher zu schützen. Anfang dieses Monats berief der frühere Präsident Donald Trump eine Gruppe von Technologieführern ein, um über Energieeffizienz von Rechenzentren und Nachhaltigkeit zu diskutieren.
Quelle: Ars Technica


