Gründer einer Sexfirma im Fall von Zwangsarbeit verurteilt: 9 Jahre Haft

Der Mitbegründer von OneTaste, einem auf Sex ausgerichteten Wellnessunternehmen, wurde wegen Zwangsarbeit auf Bundesebene zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Der Fall wirft Licht auf die dunklen Schattenseiten der Branche der „orgasmischen Meditation“.
In einer überraschenden Wendung der Ereignisse wurde Nicole Daedone, die Mitbegründerin des umstrittenen, auf Sex ausgerichteten Wellnessunternehmens OneTaste, wegen Zwangsarbeit zu neun Jahren Bundesgefängnis verurteilt. Die Urteilsverkündung, die in einem Gerichtssaal in Brooklyn erfolgte, ist der Höhepunkt eines hochkarätigen Falles, der ein Licht auf die beunruhigenden Praktiken und Machtdynamiken innerhalb der sogenannten „Orgasmusmeditationsbranche“ geworfen hat.
Daedone, Mitbegründer von OneTaste im Jahr 2004, hatte das Unternehmen zu einem Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen aufgebaut, das versprach, Frauen durch seine charakteristische Praxis der „Orgasmusmeditation“ zu mehr sexueller Erfüllung zu verhelfen. Doch hinter dem Deckmantel von Wohlbefinden und Selbstbestimmung warfen Bundesanwälte Daedone und ihren Mitarbeitern vor, gefährdete Personen auszubeuten, sie zu unbezahlter Arbeit zu zwingen und sie einer Kultur der Kontrolle und Manipulation zu unterwerfen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Den Anklagen zufolge mussten die Mitarbeiter von OneTaste lange Stunden ohne Bezahlung arbeiten, durften das Firmengelände nicht verlassen und standen unter starkem emotionalen und psychologischen Druck, sich an den sexuellen Praktiken der Organisation zu beteiligen. Die Staatsanwälte behaupteten, dass Daedone und ihr Team eine Kombination aus finanziellen Anreizen, sozialer Isolation und dem Versprechen persönlicher Transformation nutzten, um die Menschen im System gefangen zu halten.
Bei der Verkündung des Urteils beschrieb der US-Bezirksrichter Nicholas G. Garaufis die Handlungen von Daedone als
Quelle: Associated Press


