Sherpa-Duo bricht erneut Everest-Rekorde

Kami Rita Sherpa erreicht den 32. Gipfel, während Lhakpa Sherpa den 11. Gipfel erklimmt. Nepals Kletterlegenden dominieren weiterhin die Rekorde des Mount Everest.
In einer bemerkenswerten Demonstration bergsteigerischer Exzellenz und unerschütterlicher Entschlossenheit haben zwei legendäre nepalesische Sherpa-Kletterer die Rekordbücher auf dem höchsten Gipfel der Welt erneut neu geschrieben. Kami Rita Sherpa hat seinen 32. Gipfel des Mount Everest erfolgreich bestiegen und damit seinen eigenen außergewöhnlichen Rekord als Bergsteiger mit den meisten Gipfeln in der Geschichte ausgebaut. Gleichzeitig hat seine Landsfrau Lhakpa Sherpa zum elften Mal den Berg erfolgreich bestiegen und damit ihre Position als erfolgreichste Bergsteigerin auf den anspruchsvollen Hängen des Everest weiter gefestigt.
Der doppelte Erfolg stellt nicht nur einen persönlichen Triumph für diese außergewöhnlichen Athleten dar, sondern ist auch ein Beweis für den unschätzbaren Beitrag, den Sherpa-Gemeinschaften im Laufe der Geschichte zu Bergsteigerexpeditionen geleistet haben. Diese Kletterer haben beispielloses Fachwissen, Belastbarkeit und Engagement für ihr Handwerk unter Beweis gestellt und sind unter einigen der gefährlichsten und gnadenlosesten Bedingungen der Erde tätig. Ihre Aufzeichnungen sind Denkmäler menschlicher Beharrlichkeit und der einzigartigen Vorteile, die Bergsteigern aus den Himalaya-Regionen die Anpassung an große Höhen und das bergsteigerische Wissen von Generationen bieten.
Der 32. Gipfel von Kami Rita Sherpa ist angesichts der extremen physischen und psychischen Herausforderungen, die jede Besteigung des 29.032 Fuß hohen Berges mit sich bringt, besonders bemerkenswert. Der erfahrene Bergsteiger hat mittlerweile mehr Zeit oberhalb von 26.000 Fuß verbracht als praktisch jeder andere Mensch in der Geschichte. Sein bisheriger Rekord von 31 Gipfeln galt bereits als nahezu unmöglich für andere, angesichts der kumulierten Belastung, die das Bergsteigen in großer Höhe im Laufe der Zeit für den menschlichen Körper mit sich bringt.
Quelle: Al Jazeera


