Wechselnde Allianzen verändern die geopolitische Landschaft am Horn von Afrika

Die Spannungen am Horn von Afrika werden durch regionale Rivalitäten zwischen Golfstaaten und Ländern des Nahen Ostens beeinflusst und prägen die sich entwickelnde Sicherheitsdynamik in der Region.
Das Horn von Afrika, eine strategisch wichtige Region, ist seit langem ein Schlachtfeld für regionale und globale Mächte, die um Einfluss wetteifern. In den letzten Jahren haben sich die wechselnden Allianzen und Rivalitäten zwischen den Golfstaaten und den Ländern des Nahen Ostens erheblich auf die Sicherheitsdynamik in diesem geopolitisch wichtigen Gebiet ausgewirkt.
Entwicklung von Allianzen und Stellvertreterkonflikten
Die Nähe der Region zum Roten Meer und zur Meerenge Bab el-Mandeb, einem kritischen Engpass für den Welthandel, hat sie für verschiedene Akteure zu einem begehrten Preis gemacht. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Saudi-Arabien, zwei der einflussreichsten Golfstaaten, haben Militärstützpunkte errichtet und sich an Stellvertreterkonflikten in Ländern wie Eritrea, Dschibuti und Somalia beteiligt, um dem Einfluss ihres regionalen Rivalen Katar und der von ihm unterstützten Muslimbruderschaft-Gruppen entgegenzuwirken.
Quelle: Deutsche Welle


