Schockierendes Video widerspricht den Behauptungen der ICE bezüglich der Schießerei in Minneapolis

Neues Videomaterial enthüllt erhebliche Unstimmigkeiten in der offiziellen Darstellung einer umstrittenen Polizeischießerei in Minneapolis und gibt Anlass zu Bedenken hinsichtlich Transparenz und Rechenschaftspflicht.
Minneapolis, MN – Neu erhaltenes Videomaterial einer Polizeischießerei in Minneapolis hat laut örtlichen Staatsanwälten erhebliche Zweifel an der offiziellen Darstellung der Bundeseinwanderungsbehörden aufkommen lassen. Das Video, das den Ermittlern ursprünglich nicht zur Verfügung stand, scheint im Widerspruch zu wichtigen Details in der Darstellung des Vorfalls durch die US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) zu stehen.
Die Schießerei ereignete sich am 15. Juni, als ICE-Agenten versuchten, einen Mann mit einem Haftbefehl festzunehmen. Die Behörden behaupteten, der Mann habe sich der Festnahme widersetzt und nach einer Waffe gegriffen, was einen Agenten dazu veranlasste, das Feuer zu eröffnen und ihn zu verletzen. Das neue Videomaterial zeigt jedoch einen deutlich anderen Ablauf der Ereignisse.
Widersprüchliche Beweise
Der Bezirksstaatsanwalt von Hennepin, Mike Freeman, gab an, dass die Staatsanwälte erst mehrere Wochen nach der Anklage gegen den Verwundeten Zugriff auf das Video hatten, was das ursprüngliche ICE-Konto untergräbt. „Wir haben das Video erst gesehen, nachdem wir die Person angeklagt hatten“, sagte Freeman in einer Pressekonferenz. „Und als wir das Video sahen, war es ziemlich klar, dass die ICE-Version der Fakten im Widerspruch zu dem stand, was wir auf dem Video sahen.“
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times


