Geschwisterbeziehungen haben bei Reformen des Pflegesystems Priorität

Die neue Gesetzgebung zielt darauf ab, das Recht betreuter Kinder zu stärken, den Kontakt zu ihren Geschwistern aufrechtzuerhalten und so die familiäre Bindung und das Wohlbefinden zu fördern.
Der Gesetzentwurf zum Wohlergehen und zur Schule von Kindern soll Reformen einführen, die den Rechten betreuter Kinder, Beziehungen zu ihren Geschwistern aufrechtzuerhalten, Vorrang einräumen. Mit dieser bahnbrechenden Gesetzgebung soll die seit langem bestehende Herausforderung angegangen werden, Brüder und Schwestern miteinander in Verbindung zu halten, wenn sie in getrennten Betreuungsverhältnissen untergebracht sind.
Nach den vorgeschlagenen Änderungen müssen die örtlichen Behörden angemessene Anstrengungen unternehmen, um Geschwistern den Kontakt untereinander zu ermöglichen, es sei denn, dies dient nicht dem Wohl des Kindes. Dieser Wandel stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Anerkennung der Bedeutung von Geschwisterbindungen dar, die jungen Menschen, die sich im Pflegesystem zurechtfinden, entscheidende emotionale Unterstützung und Stabilität bieten können.
Der Schritt erfolgt als Reaktion auf Bedenken, dass Geschwister zu oft während der Unterbringung in der Pflege getrennt werden, was zu zusätzlichen Traumata führt und wichtige familiäre Verbindungen zerstört. Durch die gesetzliche Verankerung des Rechts auf Geschwisterkontakt will die Regierung das allgemeine Wohlergehen und die Ergebnisse der betreuten Kinder verbessern.
Quelle: UK Government


