Giganten aus dem Silicon Valley streiten sich mit Ex-Mitarbeiter wegen KI-Gesetz

Ein ehemaliger Palantir-Mitarbeiter half bei der Verabschiedung eines bahnbrechenden KI-Gesetzes. Jetzt arbeiten Tech-Titanen daran, seine Kandidatur für den Kongress zu stoppen, aus Angst vor seinem Einfluss auf künftige Vorschriften.
Die größten Technologieunternehmen des Silicon Valley geben Millionen aus, um zu verhindern, dass eines ihrer Unternehmen einen einflussreichen Sitz im Kongress erhält. Alex Bores, ein ehemaliger Mitarbeiter des Datenanalyseunternehmens Palantir, half bei der Verabschiedung eines der strengsten Gesetze des Landes, das den Einsatz künstlicher Intelligenz regelt. Jetzt, da Bores für einen Sitz im US-Repräsentantenhaus kandidiert, investieren dieselben Technologiegiganten, für die er einst gearbeitet hat, Geld in die Bemühungen, seinen politischen Aufstieg zu stoppen.
Bores‘ Arbeit am KI-Gesetz, das Unternehmen dazu verpflichtet, die Zustimmung der Benutzer einzuholen, bevor sie ihre Daten für KI-Systeme verwenden, hat ihn zum Ziel der Technologiebranche gemacht. Angesichts der wachsenden Besorgnis über den Datenschutz und der unkontrollierten Macht der großen Technologiekonzerne könnte der Sieg von Bores den Weg für noch strengere Vorschriften für die Branche ebnen. Dies führt dazu, dass die einflussreichsten Spieler des Silicon Valley darum kämpfen, dass er es nie auf den Capitol Hill schafft.
Quelle: Wired


