Faulpelze des Repräsentantenhauses: Lebedev und Botham sind Top-Peers in Lords Absenteism

Exklusive Daten zeigen, dass Evgeny Lebedev und Ian Botham mit nur 1,12 % der Sitzungen in den letzten vier Jahren die geringste Anwesenheit im House of Lords hatten.
Evgeny Lebedev und Ian Botham haben ihren Status als die entspanntesten Mitglieder des House of Lords gefestigt und in den letzten vier Jahren nur an 1,12 % der Sitzungen teilgenommen, wie neue Rekorde zeigen.
Nach Angaben des Guardian schafften es die beiden Kollegen – beide von Boris Johnson ernannt – nur zu sieben von insgesamt 625 Sitzungen im Oberhaus zwischen 2022 und 2025. Dies stellt die niedrigste Anwesenheitsquote aller Mitglieder des Oberhauses in diesem Zeitraum dar.
Lebedew, der Medienmogul und Sohn eines ehemaligen KGB-Agenten, ist seit langem für seine entspannte Herangehensweise an gesetzgeberische Aufgaben bekannt. Aber jetzt hat er Gesellschaft in Form von Cricket-Legende und Kollegen Ian Botham, der seine dürftige Besucherzahl von 1,12 % erreicht hat.

Die Enthüllungen werden wahrscheinlich neue Fragen über die Rolle und den Zweck des House of Lords aufwerfen, einer Institution, die seit langem wegen mangelnder Rechenschaftspflicht und Transparenz kritisiert wird. Bei Anwesenheitslisten wie diesen ist es kein Wunder, dass das Oberhaus von vielen als gemütliches Altersheim für politisch vernetzte Menschen angesehen wird.
Sowohl Lebedev als auch Botham wurden wegen ihrer Ernennung zum Oberhaus einer genauen Prüfung unterzogen. Insbesondere Johnsons Entscheidung, den Medienmogul zu befördern, wurde weithin verurteilt und Kritiker warfen dem ehemaligen Premierminister Vetternwirtschaft vor.


