Die Slowakei stoppt Notstromlieferungen in die Ukraine aufgrund des russischen Ölstreits

Die Slowakei hat aufgrund eines Streits über russische Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline die Notstromversorgung der Ukraine eingestellt. Die Entscheidung folgt auf ein zweitägiges Ultimatum der Slowakei an die Ukraine.
Slowakei hat ihre Notstromlieferungen an die Ukraine abrupt eingestellt und sich auf einen andauernden Streit um russische Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline aus der Sowjetzeit berufen. Der Schritt erfolgt, nachdem die Slowakei ein zweitägiges Ultimatum an die Ukraine gestellt hat und verlangt, dass das Land die vorübergehend geschlossene Pipeline wieder öffnet.
Die Druschba-Pipeline ist ein wichtiger Teil der Infrastruktur, der russisches Rohöl in mehrere europäische Länder transportiert, darunter die Slowakei und die Ukraine. Die Schließung der Pipeline hat den Ölfluss in diese Länder unterbrochen und zu einer komplexen geopolitischen Pattsituation mit weitreichenden Auswirkungen geführt.
Nach Angaben slowakischer Beamter war die Entscheidung, die Notstromversorgung einzustellen, eine direkte Reaktion auf die Weigerung der Ukraine, die Druschba-Pipeline wieder zu öffnen. Sie argumentierten, dass die Schließung der Pipeline erhebliche wirtschaftliche und energiebezogene Herausforderungen für die Slowakei mit sich bringe und dass das Land es sich nicht länger leisten könne, seinem Nachbarn Notstromversorgung zu leisten.
Quelle: Al Jazeera

